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Rössing-Preis
Der "Rössing-Preis 2025" wurde vergeben
In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
wurde am 11. Juli 2024 der Rössing-Preis 2025 durch die
Mitglieder der Rössing-Stiftung Rüdiger Boege und Antonia Zerbe überreicht.
Dieser wurde im Rahmen der Diplom-Feier an der HGB Leipzig und
im Beisein der Rektorin Agnes Wegner an:
Frau Hanako Emden und
Herrn Felix Pachollek
in Höhe von jeweils 1500,- € vergeben.

v.l.n.r.: Agnes Wegner (Rektorin HGB), Felix Pachollek, Hanako Emden, Antiona Zerbe und Rüdiger Boege (beide Rössing-Stiftung)
(Foto: HGB Kommunikation)
Hanako Emden hat für ihr Diplom in der Klasse für Typografie von Prof. Anna Lena von Helldorf die Publikation „my (w)hole“ entwickelt. Der lyrische Essay zieht sich an den Rändern zwischen Begehren und Schreiben entlang. Geschrieben in Fragmenten sucht der Text nach einer Sprache des Verschlingens und thematisiert das Fragment als Kopula, als eine typografische Geste, die den Atem des Satzes einfängt. Begleitet wurde die Diplom-Präsentation der Publikation von einer performativen Lesung in Zusammenarbeit mit dem HGB-Chor und den Stimmen von Geliebten.
Felix Pachollek aus der Klasse für Fotografie und Bewegtbild von Prof. Tina Bara wurde für seine Diplomarbeit „Angelegenheiten eines Steins“ ausgezeichnet, deren Ausgangspunkt ein koloniales Denkmal in Leipzig bildet. Von dort entfaltet sich ein Netz von Bezügen zwischen Stein(en), Fotografie, Künstlicher Intelligenz, dem Künstler und Mineralen. Das Findlingsdenkmal erscheint als Sediment von Geschichte und zugleich als materieller Knotenpunkt kolonialer und technologischer Verflechtungen. Der Stein wird zur Denkfigur – ein Gegenüber, das zurückblickt; eine Projektionsfläche, die zugleich Widerstand bietet; ein Resonanzkörper einer Praxis, die ihre eigenen Mittel reflektiert.
Die Arbeiten der Preisträger werden im HGB-Absolventen-Archiv „tendencies“: https://www.hgb-leipzig.de/tendencies präsentiert.
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